Jugendfreizeit 2001 in Schweden
Wie das Schicksal so spielt, trafen wir uns eines nachts um 04:00 Uhr in Marienfels. Mit zwei Kleinbussen fuhren wir ab, um uns den Traum von Schweden zu erfüllen – und es wurde für uns ein außergewöhnliches und unvergessliches Erlebnis.
Wer schon einmal 14 Stunden bei 35°C in einem Kleinbus 1.500 km gefahren ist, kann sich unsere Erleichterung vorstellen, als wir an unserem ersten Zielort, dem Campingplatz in Värnamø, ankamen. Nach einer kurzen Nacht fuhren wir nach Stockholm, um Katrin und die kleine Hanna abzuholen, die mit dem Flugzeug nach Schweden nachgekommen waren.
Am Abend des zweiten Tages kamen wir dann in unserem Haus in Svärdsjø an. Wir waren überwältigt – das Schicksal meinte es gut mit uns! Das Haus war nicht nur ausreichend groß, sondern bot auch viel Luxus, wie z.B. Billardtisch, Tischtennisplatte, Trampolin, Riesenfernseher, eine Sauna und zu guter Letzt einen Whirlpool (auf Schwedisch: Spa).
Doch das war nicht alles, was es in Schweden zu bestaunen gab. Zum einen tausende von Seen und Bäumen, zum anderen Schwärme von Stechmücken, die nur darauf warteten, unsere Beine zu zerstechen. Wir machten Ausflüge nach Falun und Borlänge, die größten Städte im Umkreis. Dort besichtigten wir ein Kupferbergwerk. Außerdem unternahmen wir eine Elch-Safari – ohne Glück – und eine Kanutour, bei der ein Kanu in rasanten Stromschnellen kenterte.
Natürlich fehlten auch Bibelarbeiten nicht, die wir übrigens selbst ausgesucht hatten. Die Mitarbeiter waren in dieser Beziehung sehr offen und ehrlich. Sie verstanden es gut, auf uns einzugehen. Unser Verhältnis zu ihnen war außergewöhnlich gut.
Der Spaß kam ebenfalls nie zu kurz. Dazu hat auch Karstens und Katrins Tochter Hanna (1½ Jahre) beigetragen. Nach einem zweitägigen Aufenthalt in Stockholm traten wir die Heimfahrt an.
Schweden ist ein traumhaft schönes Land – wir werden es niemals vergessen!

Arne Sopp, Judith Brückner, Friedrich Brodt (Teilnehmer der Jugendfreizeit 2001)